TOP-GEWÄSSER
Die Talsperre Eibenstock, das Schwarzwasser und die Zwickauer Mulde*

RICHTIG GUT!

Da lohnt es sich zu angeln: Das Schwarzwasser und die Zwickauer Mulde gelten als Heimat wunderschöner Salmoniden, und in der Talsperre Eibenstock (und kurz danach bei Blauenthal) fühlen sich zusätzlich auch Hechte äußerst wohl - Um das Schwarzwasser erweitertes Zitat aus Fisch und Fang - 12 2005

Die Zwickauer Mulde ist der größte Fluß im Westerzgebirge. Das Flusssystem ist nahezu ursprünglich. Romantisch gelegene gute Fischgründe finden Sie von Morgenröthe-Rautenkranz bis Schönheide, genau wie am Schwarzwasser, das bei Aue in die Zwickauer Mulde mündet.  Ab Schönheide durchfließt der Fluß die 350 Hektar große Trinkwassertalsperre Eibenstock, ein hervorragendes Salmonidengewässer, und wird anschließend im freien Lauf ein für Angler fisch- und fischartenreiches Gewässer. Besonders im Frühjahr sind die flachen Buchten der Talsperre top (Blinker u. Sbirolino). Hechte kommen in kapitalen Exemplaren vor (lachsfarbene Gummifische).
Während der übrigen Jahreszeiten stehen die Fische in der Talsperre relativ tief und sind nicht einfach zu beangeln. Da probiert man sein Glück in der fließenden Mulde und sucht einen idyllischen Abschnitt aufDort ist das Wasser das ganze Jahr über recht kühl. 
Hier nun die Besonderheiten der Zwickauer Mulde: Der Fluß ist 15 bis 20m breit und nur selten tiefer als 1,5m. Einzelne Kolke allerdings können Tiefen von über 2m erreichen. Ruhige Bereiche und Rauschen wechseln einander ab und somit ist die Mulde ein typischer Vertreter der Forellen- und Äschenregion. Der kiesige Grund mit einzelnen großen Steinen läßt sich gut bewaten. Nach Regenfällen trübt sich das klare Wasser kurzfristig stark ein. Zusammen mit den dann damit verbundenen Temperaturschwankungen macht es die Fische sehr launisch (und das Angeln noch spannender). Optimal sind Sichttiefen von 1m. Die Methode des Nymphenfischens mit Bissanzeiger funktioniert das ganze Jahr über. Im Frühjahr zur Saisonerföffnung kommen auch Streamer zum Einsatz. Trockenfliegen sind während des manchmal länger als 2 Stunden dauernden Abendsprungs besonders gut. Bachforellen werden 60cm und Regenbogenforellen werden 80cm lang. Vereinzelt werden auch Saiblinge und Äschen bis 55cm überlistet. Außerdem bewohnen auch verschiedene Weißfische und Barsche und Hechte den Fluß.
Von unterhalb der Talsperre Eibenstock bis Aue herrscht klares, nährstoffarmes und kaltes Wasser vor. Zahlreiche Rieselstrecken mit mäßiger Strömung sowie bis zu 2,5m tiefe Kolke gelten als äußerst erfolgversprechend.
Gute Angelstellen befinden sich ebenfalls in dem Abschnitt bei Blauenthal, am Rechenhaus Bockau sowie zwischen dem Wehr Bockau und Blauenthal.
Letzterer Abschnitt ist zwar schwer zu befischen, aber hochinteressant!
In Aue mündet dann das Schwarzwasser mit seinem noch höheren Besatz an Äschen, denen allerdings die Kormorane schwer zusetzen.
Weiter flußabwärts ab Hartenstein dürfen die gelb gekennzeichneten Salmonidenstrecken teilweise nur mit der Flugangel befischt werden.
FAZIT: Das Schwarzwasser wie auch die Zwickauer Mulde sind idyllische, naturnahe Gewässer, an denen man in Ruhe wunderschöne, erholsame Stunden verbringen kann. Flüsse, die es im wahrsten Sinne des Wortes in sich haben.
* Zwickauer Mulde in 2006 von Hartenstein bis zur Talsperre Eibenstock nicht möglich